Willkommen auf der Internetpräsenz des Projektkollegs 'Intersektionalität interdisziplinär'!

Seit dem 1. April 2016 forschen drei Stipendiatinnen und Stipendiaten des Collegium Philosophicum der Philosophischen Fakultät im neuen Verbundprojekt „Intersektionalität interdisziplinär“. Über drei Jahre werden die Promovierenden in ihren Dissertationen Überkreuzungen mehrerer Ungleichheitskategorien wie Klasse, Ethnizität und Geschlecht untersuchen. Unter dem Dach des Collegium Philosophicum werden die Promovierenden des interdisziplinär ausgerichteten Projekts von folgenden Personen betreut: Prof. Timo Reuvekamp-Felber und JProf. Julia Weitbrecht (Ältere Deutsche Literatur als Teilbereich des Germanistischen Seminars), Prof. Jutta Zimmermann (Fachgebiet Amerikanistik des Englischen Seminars) und Prof. Gabriele Lingelbach (Geschichte der Neuzeit). Darüber hinaus sind Prof. Dr. Susan Richter (Geschichte der Frühen Neuzeit) und JProf. Dr. Stephanie Zehnle (Außereuropäische Geschichte) maßgeblich am Projektkolleg beteiligt.

Die Gesamtleitung des Projekts haben Prof. Lingelbach und Prof. Andreas Bihrer (Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften) inne, als Koordinator fungiert Dr. Sebastian Schlund.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in der Leibnizstraße 3 zwei Räume des Graduiertenzentrums bezogen, in denen sie im engen interdisziplinären Austausch ihre jeweiligen Qualifikationsarbeiten anfertigen. Von den innovativen Forschungsvorhaben sollen neue Erkenntnisse über das gleichzeitige Zusammenwirken mehrerer Ungleichheitskategorien gewonnen werden. Das Verständnis komplexer Kategorisierungsprozesse und deren sozialer Folgen kann dadurch vertieft werden. Historisch und aktuell wirkmächtige Mechanismen gesellschaftlicher Hierarchisierungen können letztlich aus der Perspektive des Intersektionalitätsansatzes hinterfragt und neu interpretiert werden.

Aktuelles

 

Am 23. und 24. Januar 2020 fand am IBZ Kiel die Nachwuchstagung Mediävistik intersektional. Forschungsansätze und -konzepte in interdisziplinärer Annäherung statt. Der Workshop wurde gemeinsam von der Professur für Geschichte des frühen und hohen Mittelalters sowie für Historische Grundwissenschaften (Prof. Andreas Bihrer) und der Professur für Ältere Deutsche Literatur (Prof. Timo Felber) veranstaltet und von Maline Kotetzki (Stipendiatin des Collegium Philosophicum) und Rike Szill (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der CAU Kiel) organisiert und geleitet.