Klausur 2021

Die Klausur im Juli 2021 stand ganz im Mittelpunkt von laufenden und geplanten Projekten der Mitglieder.

So wurden die geplanten Verbundprojekte „Anxiety Culture“ (P. Diehl/U. Hoinkes/D. Nabers) und „Ent-/Fesselung der Sprache. Sprachnormierungsdiskurse im Vergleich“ (L. Anderwald/E. Eggert/M. Elmentaler) ebenso präsentiert wie durch C. Kaernbach Einblicke in den SFB 1461 „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“ gewährt. Die „Disability History“ als einer der Schwerpunkte am Historischen Seminar (S. Barsch/G. Lingelbach) bringt Forschung und Lehre zusammen. Der Vortrag von S. Barsch, J. Kilian und K. Wesselmann zur „Stereotypforschung aus fachdidaktischer Perspektive“ folgte in diachroner und fachübergreifender Analyse einem ebenso aktuellen und wichtigen Thema wie die „Populismusforschung“ (P. Diehl). Der bestehende und im weiteren Ausbau begriffene Schwerpunkt zu urbanen Studien betraf sowohl den „DenkRaum: Ein dynamisches CAU Interface“ zum Thema „Urban Design“ (A. Haug) als ein in der Antragsphase befindliches Käte Hamburger Kolleg (A. Haug/U. Müller) und wurde durch eine Projektvorstellung über „Antikes Design“ (A. Haug) ergänzt. „Expert*innen der Kindheit. Psychologie, Politik der Sorge und die Familie in der sozialistischen Tschechoslowakei“ (F. Henschel) kamen ebenfalls zu Wort.

Neben diesen Vorstellungen und vielfältigen Diskussionen stellte eine Arbeitsgruppe (K. Kirsch et al.) Überlegungen zur Stärkung und dem Ausbau der „Digital Humanities“ an der Fakultät vor. „Last but not least“ erfolgten intensiven Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung und Organisation, die Eingang in das neue Statut gefunden haben.